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W-BLOG

Das W-BLOG ist ein Tagebuch / Journal von Wirth Media,
in dem Tipp und Tricks, News, Sachverhalte oder Gedanken rund um die Welt von Social-Media festgehalten werden.  

Mobirise

16.08.2018 Der HOAX um den Facebook-Newsfeed-Algorithmus

Da ich zurzeit gerade häufiger darauf angesprochen werde, hier eine kleine Aufklärung zum folgenden Thema:

‼️Der HOAX um den Facebook-Newsfeed-Algorithmus‼️

"Ok, ich spring auf den Zug ... Kämpf gegen diesen Facebook-Algorithmus, weil ich merke, dass ich nicht mehr so viele Posts meiner Freunde sehe."

Seit einiger Zeit liest man öfter diesen Beitrag, der gegen den neuen FB-Algorithmus wirken soll, welcher im Newsfeed angeblich nur noch Beiträge von 25 Freunden sehen lässt.
Zudem solle man doch ebenfalls seine Freunde bitten, unter diesem Beitrag im Kommentarfeld mit einem "Hallo" oder einem Smilie eine Nachricht hinterlassen. So würde man gegen den Algorithmus entgegenwirken, ja ihn sogar ausschalten.

🤔 TATSACHE IST: Dieser Kettenbrief ist ein Hoax (Schabernack/Streich), der die momentane Situation rund um Facebook ausnutzt, und somit seine Glaubwürdigkeit als Verschwörungshinweis stärken will. Zwar hat Facebook seit Anfang Jahr einen neuen Algorithmus eingeführt, der Beiträge welche mit einem Kommentar versehen eine höhere Priorität zuordnet. Doch dient dieser Algorithmus mehr dazu, Beiträgen mit einem emotionalen Kommentar zu belohnen und als wichtiger einzustufen, da diese mit Worten gewürdigt werden. Somit will man auch gegen die Klick-Aufrufe (sogenanntes Click-Bashing) entgegen wirken, welche in der Vergangenheit oft durch gekaufte Click-Bots (Automatische Maus-Klicks) gepusht worden sind. Daher ist es nur nachvollziehbar und logisch, das Beiträge, die viele Kommentare erhalten, nun für kurze Zeit öfters angezeigt werden.
Daraufhin zielt der Kettenbrief.

🤓 FAKT IST: In diesem Algorithmus hat die Zahl 25 keinerlei Relevanz. Der Newsstream ist, im Gegensatz zu der Behauptung in der Statusmeldung, gemäss Facebook eben nicht auf 25 Personen beschränkt. Der Newsfeed war auch noch nie ein reiner Feed von Freundesbeiträgen, sondern wurde immer danach sortiert, was der Nutzer mit seinen angegebenen Interessen sehen möchte.
Das Kommentieren eines Kettenbriefes wirkt sich nicht auf die Sortierung des Newsfeeds aus, sondern sorgt nur für die weitere Verbreitung einer Falschmeldung.

☑️LÖSUNG: Wer seinen Newsfeed besser kontrollieren möchte, hat folgende Möglichkeiten, die Facebook seinen Kunden anbietet. Es ermöglicht jedem Nutzer, Prioritäten zu setzen, von welchen Unternehmen und/oder Freunden Beiträge bevorzugt angezeigt werden sollen. Details der Einstellungen findet man hier:

FACEBOOK NEWS FEED-EINSTELLUNGEN 

Man kann auch seinen Freunden direkt einen Status zuordnen, indem man zu den Profilen seiner Freunde klickt und bei jedem Einzelnen seine Prioritäten zuweist. Zum Beispiel ob man von der Person eine “Benachrichtigung erhalten möchte” wenn diese etwas neu postet oder ob es ein “Enger Freund” ist bzw. ob es sich um einen “Bekannten” handelt. Oder man stellt ein, dass man Beiträge dieser Person “Als Erstes angezeigt” bekommt.

Wer sonst noch Fragen rund um Facebook oder die sozialen Medien im Allgemeinen hat, darf sich gerne jederzeit mit einer Nachricht an mich wenden. 🙂

Mobirise

02.05.2018 Social Media – macht das Sinn? 

„Wir machen jetzt auch Social Media, das ist doch nicht so schwer!“ Tatsächlich?
Das wichtigste, wen man auf SocialMedia-Kanälen unterwegs sein will sind, klar definierte Ziele . Dabei ist z. B. ein Facebook-Account kein Selbstläufer – auch hier muss Gehirnschmalz und Arbeit reingesteckt werden, damit die Zahl der Follower wächst, und – ganz wichtig – diese die Postings auch wahrnehmen.

Gerade die digitalen Kanäle sind für die KMUs interessant, denn hier kann mit geringem Mitteleinsatz viel ausprobiert und dann skaliert werden. Facebook- und Google-Anzeigen können schon für ein paar Franken geschaltet und ausprobiert werden, eine Printanzeige kostet gleich ein paar Tausend. Gleiches gilt für die Erstellung.

Was sind die Fragen, die man sich beantworten müssen, bevor digital durchstartet werden kann?

Eigentlich die Gleichen wie vor jeder erfolgreichen und geplanten Kommunikationsmassnahme: Wer ist meine Zielgruppe? Was ist mein Produktnutzen, den ich kommunizieren kann? Was ist das Besondere an meinem Produkt? Welche Zielsetzungen verfolge ich: Markenbildung oder Bekanntheit steigern? Will ich Bedarf decken oder will ich Bedarf wecken? usw.

Wenn ich mir all diese Fragen beantwortet habe, kann man entscheiden, welche digitalen Kanäle für meine Kommunikationsstrategie am sinnvollsten sind und wo ich welche Botschaften und Geschichten zu meinen Produkten, meinem Angebot am besten platziere.

Richtig ist jedoch, dass die Beschäftigung mit digitalen Kanälen zeit- und damit personalintensiv ist. Denn man kann zwar viel ausprobieren, messen, testen, beobachten für wenig finanziellen Einsatz, aber man muss viel Zeit investieren. Eine Anzeige ist hingegen schnell gebucht und für ein paar tausend Franken geschaltet, aber ob’s was gebracht hat, wird man als KMU nur selten erfahren.Das ist bei digitalen Kanälen anders, hier misst man selber Erfolg und Misserfolg (= Klicks, Besuche auf der Website etc.)